Förderprogramme Niedersachsen

In Niedersachsen werden Maßnahmen zur Optimierung des betrieblichen Ressourcen- und Energiemanagements“ über die Förderrichtlinie „Betriebliche Ressourcen- und Energieeffizienz“ unterstützt. Sie gilt bis 31.12.2023. 

Danach gewährt das Land Niedersachsen aus EFRE-Mitteln sowie aus eigenen Landesmitteln Zuwendungen zur Steigerung der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz mit dem Ziel der Erhöhung der Energie- und Rohstoffproduktivität in der niedersächsischen Wirtschaft. 

Gegenstand der Förderung sind: 

Energieeffizienzprojekte

Investitionen in Gebäude und Anlagen zur Verringerung des Energieverbrauchs:

Prozesswärmeoptimierung, Abwärmenutzung, Einsatz energieeffizienter Geräte und Anlagen, erneuerbare Energien, sowie die Errichtung von Anlagen zur Gewinnung von Wärme aus regenerativen Energien, die Errichtung von Wärmenetzen sowie innovative Speicherung Erneuerbarer Energien vor Ort. 

Ressourceneffizienz

Wissenschaftliche Untersuchungen und Durchführbarkeitsstudien zu Recycling und Ressourceneffizienz

Beratung von KMU

Betriebliche Investitionen zum effizienten Material- und Ressourceneinsatz

Aufbau einer Lernfabrik/Kompetenzzentrum zur Qualifizierung von Mitarbeitern aus Unternehmen

Studien/Ideenwettbewerb zum Aufbau einer Sekundärrohstoffbörse 

Betriebliche Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerke zum Steigern der Energieeffizienz und um die CO2-Emissionen zu reduzieren. 

Zuwendungsempfänger sind unter anderem kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die ihren Sitz in Niedersachsen haben. 

Wichtig: Für einzelne Kategorien der Ressourceneffizienzprojekte ist dem Förderantrag eine Expertise eines autorisierten Beratungsunternehmens beizufügen. In der Expertise ist die technische Durchführbarkeit des Projekts zu bescheinigen und die durch das Projekt erzielte jährliche Einsparung an Tonnen CO2-Äqui­valenten auszuweisen. Für Beratungsprojekte sind „zertifizierte“ Berater einzusetzen. Die Förderrichtlinie verweist auf die Liste der gelabelten demea-Beratungsunternehmen. 

Art und Höhe der Förderung

Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung. Die Beratung muss in Verbindung mit einer betrieblichen Investition liegen. 

Die Beihilfeintensitäten der förderbaren Maßnahmen und Projekte zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz sind je nach Thema und der Größe des Unternehmens sehr differenziert ausgestaltet und liegen in der Regel in der Spanne von 30 bis 70 %. Die Differenzierung gilt auch für die jeweilige maximale Förderhöhen (80 000 bis 250 000 Euro pro Projekt. Bei Beratungen sind 5.000 € förderfähig). 

Detaillierte Informationen erhalten Sie in der Richtlinie. Sie finden diese hier.

Die NBank informiert über dieses Förderprogramm hier.