Förderprogramme Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist seit September 2011 die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Beratungen bei kleinen und mittleren Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern“ in Kraft, kurz bezeichnet als die KMU-Beratungsrichtlinie. Sie tritt am 30.12.2023 außer Kraft. 

Die KMU-Beratungsrichtlinie ist thematisch sehr umfassend. Zu den förderfähigen Vorhaben gehören auch Beratungen zur Optimierung von Produktionsabläufen mit dem Ziel der Steigerung der Ressourceneffizienz und Beratungen zur Optimierung der Energieeffizienz

Projektträger ist die GSA Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH in Schwerin. Zuwendungsempfänger sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Definition der EU) aus dem produzierenden Gewerbe, dem Handel, dem Handwerk, dem Gast- und Fremdenverkehrsgewerbe, dem Dienstleistungs- oder dem Verkehrsgewerbe, die mindestens vier sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte (Vollzeitäquivalente ohne Auszubildende) und eine Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern haben. Das Unternehmen muss mindestens zwei Jahre am Markt bestehen. 

Die Beratungen müssen von Beratungsunternehmen (externe Beraterinnen und Berater) durchgeführt werden, die die erforderliche Qualifikation sowie berufliche Erfahrung nachweisen können. Eine Autorisierung ist allerdings nicht erforderlich. 

Art und Höhe der Förderung

Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung. Es werden 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben der Beratungsleistung bis zu einem Höchstfall von 15 TW bei maximal 900 Euro TW-Satz erstattet, also maximal 6.750 Euro. 

Informationen auf der Webseite der GSA Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH finden Sie hier.