Fragen und Antworten zum Förderschwerpunkt Normung und Standardisierung

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

Erste Antragsstufe:

Einreichung von Projektskizzen in elektronischer Form. Sie sollen in Kurzform auf möglichst nicht mehr als 10 Seiten folgende Angaben enthalten:

  • Deckblatt mit Thema des beabsichtigten Verbundprojektes, mit grob abgeschätzten Gesamtkosten/Gesamtausgaben und Projektdauer, mit Anzahl und Art der Partner sowie mit Postanschrift, Tel.-Nr., E-Mail usw. des Skizzeneinreichers

  • Ausgangssituation (einschließlich Stand der Forschung, Innovationsgehalt des Themas) und spezifischer Bedarf bei den Unternehmen;

  • Zielstellungen, ausgehend vom Stand der Forschung (Neuheit der Projektidee) und den betrieblichen Anwendungen unter besonderer Berücksichtigung bereits vorliegender Ergebnisse und Erkenntnisse aus nationalen oder europäischen Programmen und Entwicklungsaktivitäten;

  • Beschreibung der geplanten Arbeiten und der eigenen Vorarbeiten, auf denen aufgebaut wird, sowie des Lösungsweges;

  • Kosten-/Ausgabenabschätzung, Arbeits- und Zeitgrobplanung (Meilensteinplan) sowie Personalaufwand

  • Kooperationspartner und Arbeitsteilung (für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bitte kurze Firmendarstellung, ggf. Konzernzugehörigkeit sowie Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufführen);

 

Hinweis:

Es wird empfohlen, bereits vor Einreichung einer Skizze eine regelsetzende Institution zu kontaktieren, um Ihr Thema frühzeitig einem fachlich geeigneten Gremium zuzuordnen und sicher zu stellen, dass das Thema bei einer der folgenden Gremiensitzungen im Arbeitsplan aufgenommen wird.

Externe Begutachtung:
Die Projektskizzen werden durch unabhängige Gutachter bewertet. Folgende Kriterien werden für die Bewertung der Themenvorschläge herangezogen:

  • Grad der Innovation

  • Nutzen für die deutsche Wirtschaft

  • Schlüssigkeit des Konzeptes zur Umsetzung der Ergebnisse durch Normung und Standardisierung im geplanten Vorhaben

  • Dringlichkeit

  • Erfolgsaussichten geplanter Normungs- und Standardisierungsaktivitäten auf nationaler (DIN/DKE), europäischer (CEN/CENELEC) und internationaler (ISO/IEC) Ebene.



Zweite Antragsstufe:

Im Falle einer positiven Bewertung werden die Antragsteller aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Es können nur solche Vorhaben gefördert werden, an deren Realisierung ein besonderes gesamtwirtschaftliches Interesse des Bundes besteht. Bei der Feststellung des Bundesinteresses werden die genannten Kriterien (Projektauswahlkriterien) berücksichtigt.