Erfahrungsaustausch – Mit go-inno zur Umsetzung neuer Technologien und Trends
Zur kontinuierlichen Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Förderprogramms go-inno bilden Schulungen und Workshops mit den autorisierten Beratungsunternehmen über das ganze Jahr hinweg einen wichtigen und richtungsweisenden Baustein. Hierzu zählte auch der Erfahrungsaustausch zum Thema „Neue Technologien und Trends“ und den Möglichkeiten der Innovationsgutscheine, der am 27. November 2024 stattfand.
Im Fokus der interaktiven Veranstaltung stand der Austausch zu Trendentwicklungen in der Beratungspraxis sowie die zentrale Fragestellung, wie neue Technologien und Entwicklungen mit den Innovationsgutscheinen des BMWK (go-inno) als zeitgemäße Fördermöglichkeit in Einklang stehen. Viele der Projekte haben technologische Transformationsprozesse mit hohen Digitalisierungsanteilen zum Ziel. Aber auch Projekte der Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeitsbestrebungen und Ressourceneffizienz werden häufig nachgefragt.
Der universelle Ansatz der go-inno-Beratung mit seinen zwei Leistungsstufen bietet den innovierenden Unternehmen eine erste Einschätzung des Marktes und der Erfolgsaussichten des geplanten Vorhabens. Ist das Projekt bereits weit entwickelt, stellen sich eher Fragen der Finanzierung, der konkreten Arbeitsplanung und geeigneter Kooperations-, Forschungs-, oder Vermarktungspartner, deren Suche ebenfalls im Realisierungskonzept Teil der Beratung sein können.
Die Praxis zeigt, dass go-inno mit seinem Gutscheinmodell einen unkomplizierten Einstieg, insbesondere für junge Unternehmen und Förderunerfahrene bietet und grundsätzlich sowohl etablierte Branchen als auch neue Technologien gleichermaßen berücksichtigt.
Wie diese Rahmenbedingungen des Förderprogramms in der Zukunft weiterentwickelt werden können, war ebenfalls Teil der Diskussionen. In sehr speziellen Nischen wird gelegentlich das Expertenwissen der Beratungsunternehmen durch spezialisierte Drittleister erweitert, die das Gesamtbild der Expertise ergänzen. Eine Ausweitung dieser Anteile und auch der Aufbau von Netzwerken wurde als Verbesserungsmaßnahme angeregt.
Weitere Potenziale wurden in der weiteren Digitalisierung des Förderprogramms und einer Verzahnung mit anderen Maßnahmen gesehen.
Die Workshopreihe steht allen autorisierten Beratungsunternehmen als Teil der in der Richtlinie verankerten Qualifikationsmaßnahmen zur Verfügung. Auch wenn eine externe Beteiligung von nicht autorisierten Unternehmen nicht möglich ist, profitieren auch die mittelständischen Unternehmen von der fortwährenden Optimierung der passgenauen Förderinstrumente des BMWK.