Testimonial

Spannstahlsicherheit - Entwicklung eines neuen Prüfverfahrens zur Beurteilung der Spannungsrisskorrosionsempfindlichkeit von Spannstählen für den Spannbetonbau

Für die Sicherheit von Spannbetonbauwerken ist die Prüfung von Spannstahl auf wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion erforderlich. Die bisherige normativ festgelegten Prüfmethoden nach DIN EN ISO 15630-3 weisen jedoch Defizite in der Reproduzierbarkeit auf. Ziel des im Rahmen der Förderinitiative WIPANO des BMWK durchgeführten Projekts war daher die Verbesserung der Reproduzierbarkeit und Aussagekraft des Prüfverfahrens.

Durch gezielte Anpassungen der Prüfparameter konnten konstante und reproduzierbare Bedingungen geschaffen werden, die eine eindeutige Differenzierung der Produkte ermöglichen. Ein Ringversuch bestätigte die Anwendbarkeit der neuen Methode. Ein entsprechender Normentwurf wurde dem zuständigen ISO-Gremium vorgelegt und wurde in dem informativen Anhang A der Prüfnorm DIN EN ISO 15630-3 mit Ausgabe November 2025 aufgenommen.

Das Projekt Spannstahlsicherheit mit dem Förderkennzeichen 03TNH019A/B/D (Förderzeitraum 01.10.2019 bis 30.09.2022) wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Förderprogramm WIPANO, Förderschwerpunkt Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung, gefördert.

Geförderte Institutionen: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Stahlwerk Annahütte Max Aicher GmbH & Co. KG (SAH), Max Aicher GmbH & Co. KG